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10k beim Bramfelder Halbmarathon

  • fiona
  • 1. Jan. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Heute morgen ging es mal wieder früh los.

Die 10k beim Bramfelder Halbmarathon standen an. Geklingelt hat der Wecker um 6:00 Uhr und um kurz nach 8:00 Uhr ging es dann los Richtung Hamburg. Auf dem Weg zum Bahnhof habe ich noch eine süße Knuddelkatzi getroffen, die natürlich erstmal ausgiebig gestreichelt werden musste! (Zum Glück gehe ich immer rechtzeitig los.) Mit Knuddelkatzenenergie aufgeladen konnten die 10k ja nur gut werden, oder?


Zum Ziel gesetzt hatte ich mir ja eine Zielzeit von unter einer Stunde. Im Läuferjargon auch „Sub 60“ genannt. War auch recht zuversichtlich, dass das zu schaffen sei. Mein Training über die letzten Monate schlägt einfach super an, ich war ausgeschlafen und hatte auch sonst keine Wehwehchen.

Und was soll ich sagen? Es hat geklappt! Ich möchte aber nichts beschönigen und will ehrlich sein. Ich hatte es mir leichter vorgestellt… Nach der Hälfte hat das alles keinen Spaß mehr gemacht. Aber ich wollte die Sub 60 unbedingt einfahren! Dann war auch noch der Akku meiner Kopfhörer leer (dabei hatte ich mir so eine coole Playlist zusammengestellt) und ich musste ohne Musikdoping laufen. Über die 10k hatte ich eine durchschnittliche Herzfrequenz von 194bpm. Das sind 90% meiner maximalen Herzfrequenz. Die liegt bei 209bpm.


Rein theoretisch hatte ich auch eine Taktik. Aber wie das halt irgendwie immer so ist, bin ich viel zu schnell gestartet, habe das auch mitbekommen (meine Uhr sgt mir ja bescheid), aber irgendwie wollte ich wohl nicht vom Gas gehen… Was sich dann ab der Hälfte der Strecke bemerkbar gemacht hat. Aber auch die letzten 5km habe ich dann irgendwie durchgezogen. Ich habe mich zum Ende hin an eine ältere Dame gehängt, die mich ziemlich gut gezogen hat! Später in der Umkleide habe ich herausgefunden, dass sie 71 Jahre alt ist! Ich möchte in dem Alter auch noch so fit sein!

Naja… Wie dem auch sei…

Was ich am Laufen so sehr liebe ist, dass es mir immer wieder zeigt, dass ich über meine Grenzen hinausgehen kann. Dass ich den Willen habe Dinge durchzuziehen, auch wenn sie unmöglich erscheinen! Das Laufen hilft mir meine mentale Stärke wieder zu entdecken.



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